Der achtsame Held

von Luisa Vaerst

Thich Nhat Hanh

Wenn man sich mit dem Thema Achtsamkeit auseinandersetzt, führt kein Weg an ihm vorbei: Thich Nhat Hanh, ein buddhistischer Mönch, der neben dem Dalai-Lama einer der größten Vertreter der buddhistischen Lehre darstellt. Mit seinen 90 Jahren hat er zahlreiche Bücher verfasst und neben einer Universität auch einen eigenen Orden gegründet. Er kämpfte in den 1960er Jahren unermüdlich für den Frieden in Vietnam und wurde dafür von Martin Luther King persönlich für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

„Achtsamkeit kann uns dabei helfen, wieder zu kommunizieren – vor allem mit uns selbst.“

Thich Nhat Hanh sagt, dass Friede damit beginnt, wenn sich jeder von uns jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert. In einer Welt, die so schnell und voller Eindrücke ist, braucht jeder, egal ob Führungskraft oder Mitarbeiter, am Tag einen Zeitraum, der nur für sich allein bestimmt ist. Ein geschützter Raum, egal ob in der Badewanne, bei einem Spaziergang oder am Schreibtisch – der einem ermöglicht, herunterzufahren und in sich hineinzuhorchen. Auf Anspannung muss immer eine Phase der Entspannung folgen, um leistungsfähig und glücklich zu bleiben.

Für jede Art von Arbeit braucht man Kraftreserven und mentale Stärke. Deshalb sollten wir mit uns und unserem Körper achtsam sein. Nur so gelingt der Alltag mit Freude, nur so gelingt gute Arbeit.

In seinen Texten schafft Thich Nhat Hanh die Brücke zur Arbeitswelt. Er schreibt einfach, klar und prägnant. Das macht seine Bücher absolut lesenswert und zu Standardwerken im Thema „Achtsamkeit in der Arbeitswelt“.

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