Jeder kann ein Mentor sein.

von Luisa Vaerst

Was genau sind Führungskräfte eigentlich für uns? Sind sie die Personen, die im Rang über uns stehen und die uns sagen, was wir zu tun oder zu lassen haben? Sind sie unsere Kollegen, die mit der Führungsfunktion einfach nur einen Aufgabenbereich mehr haben, als wir? Oder sind sie schlicht Autoritätspersonen, an denen wir uns orientieren können?

„Management is doing things right, leadership is doing right things.“

Peter Drucker, unser Held der Woche, hatte auf die Frage, was Führungskräfte in erster Linie sein sollten, eine einfache Antwort: Sie sollen Mentoren sein. Führungskräfte müssen viel Zeit mit ihren Mitarbeitern verbringen, sie verstehen, sie ermutigen und fördern. Wenn Führungskräfte Mentoren für ihre Mitarbeiter darstellen, bringt dies eine Vertrauenskultur mit sich. Die Mitarbeiter können sich bei Problemen offen an ihre Führungskraft wenden, ohne dabei eine Abreibung zu befürchten. Sie können ehrlich sagen, wo ihre Schwächen liegen, oder was sie in ihrem Arbeitsbereich gerne verändern möchten. Wenn Führungskräfte Mentoren sind, ist der zwischenmenschliche Umgang im Unternehmen kommunikativ und respektvoll.

„I’m more interested in people than I am in how businesses work.“

1909 geboren in Wien, wuchs Peter Drucker nach seinem Studium in Hamburg schnell zu einem begnadeten Akademiker heran. Aufgrund seiner jüdischen Wurzeln wurden unter dem NS-Regime viele seiner Werke verbrannt und so emigrierte Drucker in die USA, wo er als Professor zahlreiche Bücher und Theorien verfasste. Er verstarb mit stolzen 96 Jahren in Claremont. Die Menschen im Unternehmen waren für ihn stets das höchste Gut.

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