There’s a face behind the curtain

von Luisa Vaerst

There’s a face behind the curtain – Karl Marx

„Proletarier aller Länder vereinigt euch!“ Diesen Satz haben wir wohl alle im Geschichtsunterricht durchgenommen, als es um Karl Marx, die industrielle Revolution und die damit aufkommende soziale Frage ging.

Marx, geboren 1818 in Trier, studierte in Bonn und an der Humboldt-Universität in Berlin. Er befasste sich mit Philosophen und stellte unter anderem die These auf, dass der Mensch durch Dinge bestimmt und ferngesteuert wird, die er selbst geschaffen hat; wie die Monarchie und das damit verbundene Besitzbürgertum. Seiner Meinung nach provoziert der Kapitalismus einen Klassenkampf, den letztendlich die Unterdrückten gewinnen. Zum Klassenkampf kam es 1848 auch – doch ohne Erfolg für die Arbeiterklasse.Im 20. Jahrhundert, nach Marx Tod, wurden seine Thesen und sein Werk „Das Kapital“ für kommunistische Diktaturen missbraucht, ein Beispiel ist die russische Diktatur unter Lenin.

Der Wert der Arbeitskraft

Auch heute ist Karl Marx aktueller denn je. Für ihn wäre jeder Arbeiter in einem Unternehmen gleich wertvoll – egal ob Lagerarbeiter, Sachbearbeiter, Teamleiter oder Vorstandsvorsitzender. Alle tragen einen entscheidenden Teil zum Wert des Unternehmens bei und sollten dementsprechend gleich wertgeschätzt werden. In sämtlichen Situationen werden die Menschen, die hinter den Kulissen arbeiten, kaum wahrgenommen und man bewertet eine Leistung nur anhand der Statisten vor dem Vorhang. Aber was wären die Statisten ohne das Orchester, das das Schauspiel mit einmaligen Klängen umhüllt? Was wäre ein Theaterstück ohne seine Kulissen, Kostüme und Lichteffekte? Es wäre den Besuch nicht wert. Jede Arbeitskraft trägt zum Wert einer Organisation, eines Produktes und einer Leistung etwas bei – 1848 wie heute.

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