Stephen Hawking - voller Wunder!

von Luisa Vaerst

Das Universum besteht aus Milliarden von Sternen, Planeten und Umlaufbahnen und ist unendlich groß. Unendlich – das ist so ein Wort, mit dem ich seit meiner Kindheit zu kämpfen habe. Ich verstehe es einfach nicht. Selbst wenn etwas unendlich ist, irgendwo muss doch mal ein Ende sein, oder? Und wenn am Ende der Unendlichkeit beispielsweise eine große Wand ist, was ist dann dahinter? Ich bin mir sicher, so wie mir geht es vielen Menschen. Die Unendlichkeit ist für unseren Verstand schwierig nachzuvollziehen. Es gibt aber Menschen, die das Universum mit samt seines Ursprungs und seiner Unendlichkeit erfolgreich zu verstehen versuchen – einer von ihnen ist Stephen Hawking.

Stephen Hawking, geboren 1942 in Oxford, ist ein britischer Physiker und Astrologe, der aufgrund der Krankheit ALS an den Rollstuhl gefesselt und somit auf eine Maschine angewiesen ist. Sprechen kann er durch einen Sprachcomputer. Ihm wurde 1963 von den Ärzten gesagt, dass er höchstens nur noch 5 Jahre zu leben hatte - doch die Ärzte sollten kein Recht behalten. Bis 2009 leitete er an der Cambridge University den Lehrstuhl für lucasische Mathematik. Hawking brachte im Laufe seines beruflichen Lebens viele neue Theorien über schwarze Löcher und die Entstehung des Universums in die wissenschaftliche Welt.

„One of the basic rules of the universe is that nothing is perfect. Perfection simply doesn’t exist.

Without imperfection, neither you nor I would exist.”

Hawking macht Hoffnung. Er beweist, dass gute Arbeit im Kopf beginnt. Er zeigt der Welt, dass jeder, egal ob mit großen oder kleinen Handicap, etwas Großartiges, Einzigartiges leisten kann. Hawking ist außerdem ein gutes Beispiel dafür, dass man seine Träume niemals aufgeben sollte – egal wie verrückt und bizarr sie auch für die Außenwelt klingen mögen. Jeder Mensch ist ein Wunder. Stephen Hawking im gleichen Maße wie du und ich.

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